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Suchbegriff: Vereinigte Staaten

Das Bundeskartellamt hat Amazon verboten, Drittanbietern, die seine Marktplatzplattform nutzen, Preisobergrenzen aufzuerlegen, und eine Geldbuße in Höhe von 59 Millionen Euro verhängt. Die Behörde befand die Praxis von Amazon, Preisgrenzen für unabhängige Verkäufer festzulegen, für wettbewerbswidrig und argumentierte, dass dies Amazon einen unfairen Vorteil verschaffe, da es direkt mit diesen Verkäufern konkurriere. Amazon wies die Vorwürfe zurück und plant, Berufung einzulegen, da die Entscheidung seiner Meinung nach gegen das EU-Wettbewerbsrecht verstößt. Der Marktplatz macht 60 % des Umsatzes von Amazon in Deutschland aus, wo das Unternehmen einen Marktanteil von etwa 60 % im Online-Handel hat.
Der Artikel analysiert den globalen Währungswettbewerb zwischen Euro, US-Dollar und Renminbi und argumentiert, dass Europa substanziellere Maßnahmen wie die Einrichtung von Swap-Linien und die Ausgabe gemeinsamer Anleihen ergreifen muss, um die internationale Verwendung des Euro zu fördern. Er stellt Chinas ernsthafte Bemühungen um die Internationalisierung des Renminbi der politischen Lähmung Europas gegenüber und weist darauf hin, dass der Euro ohne entschlossenes Handeln seine Position als zweitwichtigste Währung der Welt verlieren könnte.
Die europäischen Regulierungsbehörden verhängten im Jahr 2025 Geldstrafen zur Bekämpfung der Geldwäsche, die sich mehr als versechsfachten. Große Banken wie UBS, Barclays und JPMorgan Chase erhielten nach Abschluss langwieriger Ermittlungen erhebliche Strafen. Der Artikel behandelt auch damit zusammenhängende Nachrichten zur Bankenregulierung, darunter den Beitritt von Challenger-Banken zur Scale-up Unit der britischen Regulierungsbehörde und die Reformen des Zahlungssystems der Bank of England.
Die Nominierung von Kevin Warsh als Vorsitzender der US-Notenbank durch Präsident Trump signalisiert einen starken Vorstoß zur Deregulierung des Bankwesens, da Warsh sich für eine Einschränkung der Regulierungsbefugnisse der Fed und eine stärkere Aufsicht durch das Weiße Haus einsetzt. Die Regierung koordiniert behördenübergreifend die Rücknahme von Vorschriften, die nach der Finanzkrise von 2008 eingeführt wurden, darunter Kapital- und Liquiditätsanforderungen, was Bedenken hinsichtlich der Finanzstabilität und der Unabhängigkeit der Regulierungsbehörden aufkommen lässt.
Georg Fischer hat die Genehmigung der EU für den Verkauf seines Geschäftsbereichs Casting Solutions an den mexikanischen Automobilzulieferer Nemak erhalten. Der Wert der Transaktion beläuft sich auf 336 Millionen US-Dollar, wobei 160 Millionen US-Dollar bei Abschluss gezahlt werden und der Restbetrag Verbindlichkeiten und Ratenzahlungen über fünf Jahre abdeckt. Die EU-Kommission hatte aufgrund der begrenzten Marktposition des Geschäftsbereichs keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken. Der Geschäftsbereich erzielte 2024 einen Umsatz von 622 Millionen Schweizer Franken und betreibt Standorte in Europa, China und den USA.
Alphabet kündigte Pläne an, seine Investitionen in KI bis 2026 auf 175 bis 185 Milliarden US-Dollar zu verdoppeln, was unter den Hyperscalern den höchsten Wert darstellt, und meldete gleichzeitig starke Finanzergebnisse, darunter ein Gewinnwachstum von 30 %. Die Anleger reagierten jedoch negativ mit einem Kursrückgang von 7 %, da sie Bedenken hinsichtlich der Bildung einer KI-Blase hatten und sich fragten, ob die massiven Investitionen ausreichende wirtschaftliche Erträge bringen würden, um die Höhe der Ausgaben zu rechtfertigen.
Bitcoin ist auf 70.000 US-Dollar gefallen, was einem Rückgang von 45 % gegenüber seinem Höchststand im Oktober 2023 entspricht. Der Analyst Timo Emden spricht dabei eher von einer allmählichen Erosion der Bewertung als von einem klassischen Crash. Auslöser für den jüngsten Einbruch war die Klarstellung des US-Finanzministers Scott Bessent, dass der Financial Stability Oversight Council nicht befugt ist, Bitcoin zu kaufen, was die Hoffnungen aus Trumps Wahlversprechen als „Krypto-Präsident” zunichte machte. Der Investor Michael Burry warnte vor einer möglichen „Todesspirale” für Bitcoin und bezeichnete es als rein spekulatives Instrument und nicht als Absicherung gegen Währungsabwertung wie Gold. Die Kryptowährung sieht sich Gegenwind durch die Erwartungen einer strafferen Geldpolitik unter dem designierten Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh ausgesetzt, was den Dollar stärkt und die Risikobereitschaft verringert.
BNP Paribas meldete für das vierte Quartal einen Anstieg des Nettogewinns um 28 % auf 2,97 Mrd. Euro und übertraf damit die Erwartungen der Analysten, was auf die starke Performance im Privatkundengeschäft zurückzuführen ist. Der französische Bankriese hob sein Rentabilitätsziel bis 2028 auf über 13 % ROTE an und kündigte zusätzliche Kosteneinsparungen in Höhe von 600 Millionen Euro für 2026 an. Während Analysten die Ergebnisse lobten, sieht sich die Bank in den USA weiterhin mit rechtlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit früheren Geschäften mit der ehemaligen sudanesischen Regierung konfrontiert.
Der Artikel untersucht den bemerkenswerten wirtschaftlichen Wandel der ehemaligen „PIGS“-Länder (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien) seit der Staatsschuldenkrise der 2010er Jahre. Diese Länder weisen nun im Vergleich zu den europäischen Kernländern und den USA eine niedrigere Arbeitslosigkeit, ein stärkeres Wirtschaftswachstum, Primärbudgetüberschüsse und niedrigere Anleiherenditen auf. Politische Stabilität, die Finanzpolitik nach Covid und Strukturreformen haben die bisherigen negativen Stereotypen umgekehrt, sodass die Prognosen des IWF für 2029–2030 eine bessere Schuldenquote als bei den traditionellen Wirtschaftsführern vorhersagen.
MSCI prüft derzeit eine Heraufstufung Griechenlands vom Status eines Schwellenlandes zu einem Industrieland aufgrund der bedeutenden wirtschaftlichen Fortschritte seit der Eurokrise, der starken Performance des Aktienmarktes und der stabilisierten öffentlichen Finanzen. Griechische Banken profitieren von dem stabilen wirtschaftlichen Umfeld. Die Entscheidung wird bis Ende März erwartet, die Umsetzung soll bis August erfolgen.

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